Kranbahn- und Kranschienensanierung
Kranbahnen und Kranschienen sind dauerhaft hohen Lasten, Bewegungen und Schwingungen ausgesetzt. Schäden, Setzungen oder unzureichende Auflagen können die Funktion und Sicherheit der gesamten Anlage beeinträchtigen.
DSM unterstützt bei der Sanierung, Neuinstallation, Unterfütterung und dem Verguss von Kranbahnen und Kranschienen. Die folgenden Beispiele zeigen typische Anwendungen aus der Praxis – von der kompletten Erneuerung bis zum kraftschlüssigen Spaltausgleich.
Sanierung, Austausch und kraftschlüssiger Verguss
Je nach Zustand der Kranbahn kommen unterschiedliche Maßnahmen zum Einsatz: vollständige Deinstallation und Neuinstallation, Betonsanierung, Vermessung, Ausrichtung, Unterfütterung oder Verguss. Ziel ist eine dauerhaft stabile, belastbare und sauber ausgerichtete Kranschiene.
Kranschienensanierung in einem Müllheizkraftwerk

Bei diesem Projekt wurden in einem Müllheizkraftwerk zwei A65-Kranschienen mit einer Länge von jeweils 85 Metern demontiert und erneuert.
Die alten Schienen wurden über Öffnungen in der Fassade nach außen transportiert. Anschließend wurden rund 10 Tonnen Beton abgebrochen, die neuen Kranschienen installiert, vermessen und der Hohlraum unterhalb der Schienen mit hochdruckfestem Polymerbeton neu vergossen.
Das Projekt wurde innerhalb von 15 Tagen umgesetzt. Insgesamt kamen 1240 Gebinde mit rund 11 Tonnen Polymerbeton zum Einsatz.
Kranschienensanierung an einer oberliegenden Kranbahn

Bei der Sanierung einer oberliegenden Kranbahn wurden alte Kranschienen ausgetauscht und anschließend mit Spaltausgleich neu unterfüttert.
Zwischen Beton und Unterkante der neuen Lamelle entstanden unterschiedliche Spaltmaße von teilweise bis zu 50 mm. Diese Zwischenräume mussten form- und kraftschlüssig verfüllt werden.
DSM setzte hierfür ein Spaltausgleichsprodukt mit hoher Druckfestigkeit ein. Die Länge der Kranbahn betrug 2 × 30 Meter.
Deinstallation und Neuinstallation von Kranschienen

In einem Betonteilwerk konnten zwei parallel fahrende Portalkräne nicht mehr bewegt werden. Nach der technischen Überprüfung wurde entschieden, die vorhandenen Kranschienen vollständig zu entfernen und durch neue Schienen zu ersetzen.
Vor der Neuinstallation wurden die Kranträger und Auflagen neu vermessen, gerichtet und vorbereitet. Anschließend wurden die neuen Schienenabschnitte gesetzt, ausgerichtet und verschweißt.
Die gesamte Schienenlänge betrug rund 80 Meter.
Verguss alter Kranschienen

Im Rahmen eines umfangreichen Sanierungs- und Umbauprogramms auf einer Werft wurde eine mobile Halle versetzt. Die bisher genutzten Schienen wurden danach nicht mehr benötigt.
Um Stolperfallen zu vermeiden und die Sicherheit im Arbeitsbereich zu erhöhen, wurden die Bereiche links und rechts der alten Schienen verfüllt. Im Anschluss wurden Dehnungsfugen gesetzt.
Für den Verguss kam ein Material für Meerwasserbauteile beziehungsweise Stahlbeton-Splitt zum Einsatz. Die Dehnungsfugen wurden mit einem UV-beständigen PU ausgeführt.
Verguss einer Lamelle

Im Zuge einer Kranaufstellung wurde eine Stahllamelle untergossen. Ziel war eine stabile und belastbare Auflage im Bereich der Krananlage.
Die Fläche wurde vorbereitet, die Lamelle gesetzt und anschließend mit einem vom Kunden ausgewählten Betonersatz untergossen.
So entstand eine tragfähige Verbindung zwischen Lamelle und Untergrund.
