Instandhaltung & Reparatur mit Polymermetallen
Verschlissene Impeller, eingelaufene Wellen, undichte Gehäuse: Mit polymeren Verbundwerkstoffen setzen wir Bauteile gezielt instand – meist direkt vor Ort und oft schneller, als ein Neuteil geliefert wäre.

Instandsetzen statt austauschen
Polymermetalle sind mehrkomponentige Reparaturwerkstoffe auf Polymerbasis mit metallischen oder keramischen Füllstoffen. Sie lassen sich als Paste oder Flüssigkeit verarbeiten, haften dauerhaft auf Stahl und Guss und härten ohne Wärmeeintrag aus. So bringen wir verschlissene oder beschädigte Bauteile wieder auf Maß, dichten sie ab und schützen sie gegen weiteren Verschleiß.
Seit 2004 setzt DSM diese Werkstoffe in Industrie, Schiffbau und Wasserbau ein – von der Reparatur einzelner Pumpenkomponenten bis zur Sanierung von Schleusenbauteilen. Das Ziel ist immer dasselbe: die Funktion Ihrer Anlage wiederherstellen und den Stillstand so kurz wie möglich halten.
Kalt verarbeitet – ohne Verzug und Gefügeänderung
Weil Polymermetalle ohne Schweißen auskommen, entstehen keine Spannungen und keine Gefügeveränderungen im Bauteil. Das ist entscheidend bei Gussteilen, die sich kaum schweißen lassen, und überall dort, wo Heißarbeiten nicht erlaubt sind – etwa in explosionsgefährdeten Bereichen oder an Bord.
Auch für Beton
Für Fundamente, Maschinenverankerungen, Böden und Rampen setzen wir ein schnell härtendes Zweikomponenten-System auf Magnesiumphosphat-Basis ein. Es haftet auf altem und neuem Beton ebenso wie auf Stahl und Holz, wird ohne Wasserzusatz verarbeitet und ist frost-, tau- und tausalzbeständig.
Typische Anwendungen
Impeller & Pumpen
Erosions- und Kavitationsschäden an Laufrädern und Pumpengehäusen ausgleichen und neu beschichten.
Wellen & Hydraulikzylinder
Eingelaufene Lagersitze und beschädigte Laufflächen wieder auf Maß aufbauen.
Wärmetauscher & Kühler
Aufbau und Beschichtung von Kühlerdeckeln, Rohrbündeln und Plattenkühlern.
Abgaskanäle & heiße Bauteile
Reparatur von Abgaskanälen und Hochtemperatur-Komponenten, Abdichtung von Leckagen bis 1.300 °C.
Risse & Porositäten
Undichtigkeiten in Metallgefügen per Metallimprägnierung dauerhaft versiegeln.
Gummierungen & Dichtungen
Reparatur von Gummidichtungen, Gummierungen aller Art und sprühbare Polyurea-Beschichtungen.
Schleusen & Wasserbau
Erosionsschäden an Schleusenbauteilen beseitigen und Oberflächen instand setzen.
Schiffbau & Offshore
Lochfraß an Kühlwasserleitungen, Seewasserkästen, Motorenkomponenten und Maschinenfundamente.
Betoninstandsetzung
Fundamente, Böden, Rampen und Verankerungen mit schnell härtendem Reparaturmörtel sanieren.
Projektbeispiele
Einblicke in ausgeführte Arbeiten von DSM.






Warum DSM
- ✓Kein Komplettaustausch – Teile werden instand gesetzt statt neu beschafft.
- ✓Keine Heißarbeiten – Kalt verarbeitbar – ohne Verzug und Brandgefahr.
- ✓Kurze Stillstände – Ausführung häufig direkt an der Anlage.
- ✓Längere Standzeit – Zusätzliche Verschleißschutzschicht nach Bedarf.
So gehen wir vor
Schadensaufnahme
Begutachtung von Bauteil, Schadensbild und Belastung – vor Ort oder anhand von Fotos.
Systemauswahl
Passender Werkstoff für Temperatur, Medium und mechanische Beanspruchung.
Aufbau
Oberflächenvorbereitung, Aufbau und Bearbeitung auf Maß.
Übergabe
Kontrolle der reparierten Flächen und Übergabe für den Betrieb.
FAQ: Reparatur & Polymermetalle
Was sind Polymermetalle?
Polymermetalle sind Reparaturwerkstoffe aus einer Polymermatrix mit metallischen oder keramischen Füllstoffen. Sie werden kalt verarbeitet, haften dauerhaft auf Metall und lassen sich nach dem Aushärten bearbeiten – etwa drehen, fräsen oder schleifen.
Wie belastbar ist eine Reparatur mit Polymermetall?
Das hängt von Bauteil, Belastung und gewähltem System ab. Bei Verschleiß-, Erosions- und Kavitationsschäden erreicht eine fachgerechte Reparatur in vielen Fällen eine lange Standzeit – häufig ergänzt um eine zusätzliche Verschleißschutzschicht. Welche Lösung für Ihr Bauteil sinnvoll ist, klären wir nach der Schadensaufnahme.
Können Sie direkt vor Ort reparieren?
Ja. Ein Großteil unserer Arbeiten erfolgt direkt an der Anlage, an Bord oder auf der Baustelle. Kleinere Bauteile können auch in der Werkstatt instand gesetzt werden.
Welche Temperaturen halten die Reparatursysteme aus?
Das ist je nach System sehr unterschiedlich. Für heiße Komponenten wie Abgaskanäle setzen wir spezielle Hochtemperatursysteme ein; Leckagen lassen sich mit geeigneten Produkten bis etwa 1.300 °C abdichten.
Arbeiten Sie auch im Schiffbau und Offshore?
Ja. DSM ist weltweit in der Schiffsreparatur und Instandhaltung tätig – von Abdichtungen und Kavitationsschäden über Kühlwasserleitungen bis zu Maschinenfundamenten.
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